CDU-Radtour erinnerte an Grenzteilung am Fallstein

„Nicht zu warm, sonnig und trocken, das ist optimales Wetter zum Radfahren“, begrüßte  Bernhard Daldrup am vorletzten Sonntag im August rund 25 sportliche Harzer in Osterwieck. Sie waren der gemeinsamen Einladung des regionalen Landtagsabgeordneten sowie der CDU-Stadtverbände Osterwieck und Ilsenburg-Nordharz zu einer sommerlichen Radtour im Kleinen Fallstein gefolgt. Den Auftakt bildete ein Besuch im Osterwiecker Heimatmuseum. Von Museumsleiterin Christine Krebs erfuhren die Teilnehmer, die u.a. aus Darlingerode, Wernigerode, Heimburg, Blankenburg, Halberstadt und verschiedenen Orten der Einheitsgemeinde Osterwieck kamen, viel Interessantes zur Heimatgeschichte der Fachwerkstadt. Entsprechend dem Motto der Tour „25 Jahre grenzfreie Fahrt im Harz“ ging es dann per Rad entlang der hügeligen Landschaft des Kleinen Fallsteins und der ehemaligen Grenze nach Rhoden. Nach gut einstündiger Fahrt erreichte die Gruppe den Grenzturm Rhoden.

Hier stand nicht nur eine Erfrischungspause mit kühlen Getränken auf dem Programm, sondern bestand auch die seltene Möglichkeit den ehemaligen Grenzturm von innen zu besichtigen. Der Rhodener Ulrich Köhler informierte die Gäste zudem mit einem Bildband über das Leben im ehemaligen Grenzgebiet  sowie über die Ereignisse rund um den Mauerfall und die Grenzöffnung vor 25 Jahren. Gestärkt und mit vielen spannenden historischen Informationen zur Grenzgeschichte trat die Gruppe dann die Rückfahrt nach Osterwieck an. Am Zielpunkt im Restaurant „Waldhaus“ fand die Tour bei einem rustikalen Mittagsimbiss am frühen Nachmittag einen gemütlichen Ausklang. „Wir freuen uns, dass unsere kleine Heimattour mit der wir einerseits die Erinnerung an die Teilung Deutschlands insbesondere für die Jugend wachhalten wollten und gleichzeitig auf die Schönheiten der Natur im Fallstein hinweisen konnten, so viel Anklang gefunden hat, resümierten Daldrup und Osterwiecks CDU-Ortsvorsitzender Peter Eisemann abschließend.