Pressemitteilung: Seit 100 Tagen gilt der gesetzliche Mindestlohn:
CDA-Harz sieht Mindestlohn als „Erfolgsgeschichte“

100 Tage nach Einführung des Mindestlohns zieht die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) im Landkreis Harz eine positive Bilanz.  „Allen Unkenrufen zum Trotz ist der Mindestlohn eine Erfolgsgeschichte. Er verhindert Lohndumping und hat vielen Menschen würdige Löhne beschert. Und es hat weder massenhaften Jobabbau noch flächendeckend Preiserhöhungen gegeben“, erklärt die Vorsitzende Michaela Lehmann.

In der Diskussion um die Dokumentationspflichten für Betriebe plädiert Lehmann für behutsame Änderungen: „Man kann da nachsteuern, wo unnötige Bürokratie ist. Aber das Prinzip Mindestlohn steht. Alle Versuche über vermeintlich überbordende Bürokratie den Mindestlohn aufzuweichen, müssen scheitern. Denn wir brauchen eine robuste und kontrollierbare Lohnuntergrenze. Es gilt das Prinzip, wer regelmäßig arbeitet, muss vom Lohn menschwürig leben können."

Wo Minijobs als „Dankeschön“ für Ehrenamtliche genutzt würden, sollten andere Regeln gelten: „Praxisferne Paragraphen, die diese Form der Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit unmöglich machen, schaden der Akzeptanz des Mindestlohns. Die CDA Harz plädiert dafür, dass hierfür Regelungen gefunden werden, die sich an der Lebenswirklichkeit orientieren“, so Lehmann abschließend.

Hintergrund: Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.cda-bund.de.