Pressemitteilung der Jungen Union Sachsen-Anhalt
Magdeburg, 14.07.2016

 

Junge Union/Schüler Union und Junge Liberale sagen JA zu Noten:

Schüler brauchen Noten als Orientierung und Ansporn

 

Zu der Aktion der Jugendorganisation der LINKE in Sachsen-Anhalt, Zeugnisse zu schreddern, da die Noten für Schüler komplett wahllos vergeben würden, äußern sich die Jugendorganisationen von CDU und FDP:

 

Wir sind auch weiterhin klar für Noten auf den Zeugnissen. Unserer Meinung nach sind die bestehenden Regelungen, die eine Ausnahme für das 1. bzw. 2. Schuljahr zulassen, vollkommen ausreichend. Zensuren dienen der Orientierung und als Ansporn für die Schülerinnen und Schüler. Nicht nur die Schüler selbst wissen dann wo sie stehen. Arbeitgeber und Universitäten können sich auf diese Weise ein Bild über den Bildungsstand des Einzelnen machen. Das stellt einen integralen Bestandteil für die Auswahl von Bewerbern dar.


„Sicherlich kann die Zeugnisausgabe am letzten Schultag bei dem einen oder anderen die Freude über die Sommerferien trüben. Andererseits können sie aber auch die Belohnung für Fleiß und Einsatz sein. Denn das ist es, womit man sich gute Noten verdient - oder eben nicht. Wer die Schule besucht hat weiß das eigentlich auch.", äußerte sich die Vorsitzende der Jungen Liberalen in Sachsen-Anhalt, Yana Mark.

 

"Nur so lassen sich im Übrigen auch die persönlichen Talente jedes Einzelnen herausfinden und fördern."

Schüler Unions-Vorsitzender, Niklas Fries, sagte: „Vielleicht hat die Linksjugend ein Problem mit Noten, weil ihre Mitglieder oft unaufmerksam in den Unterricht gegangen sind. Wer sich jedoch anstrengt und damit auch geistige Reife zeigt, braucht sich keine Sorgen machen. Je nach individueller Fähigkeit gibt es für sie oder ihn unterschiedliche Bildungswege.“

 

„Den Vorwurf, dass Zensuren willkürlich entstehen, weisen wir entschieden zurück. Die Lehrerinnen und Lehrer in unserem Bundesland geben sich größte Mühe jeden Schüler fair zu bewerten und strengen sich an, die Schüler im Land entsprechend ihrer Voraussetzungen zu fördern. Dafür gebührt ihnen weiterhin unsere Anerkennung.“ so Julia Scheffler, Landesvorsitzende der Jungen Union Sachsen-Anhalt, abschließend. Scheffler kritisierte auch die Geisteshaltung, die hinter der Aktion steckt.

 

"Wenn die Linksjugend damit die Frage verbindet, welchen Stellenwert der Leistungsgedanke in unserem Lande zukünftig haben soll, dann greift sie einen zentralen Wert unserer Gesellschaft an. In diesem Fall wäre klar: Die Parteijugend der Linkspartei denkt leistungsfeindlich und hat ein völlig verqueres Verständnis von unserem Bildungssystem. Diese ideologische Gleichmacherei kann nicht der richtige Weg für unser Land und unsere Zukunft sein."