Der Quedlinburger Stadtrat hat auf seiner jüngsten Sitzung Unterstützung für die Gemeinde Ditfurt beim Radwegeausbau beschlossen. Auf Antrag der CDU Fraktion soll die Stadtverwaltung  der Gemeinde Ditfurt bei der Sanierung des Radweges von Quedlinburg zum Ditfurter Kiessee mit Hilfe des EU Leader Programms beratend und unterstützend zur Seite zu stehen. CDU Fraktionschef Ulrich Thomas hatte zuvor von einem gemeinsamen Treffen mit Ditfurts Bürgermeister Mathias Hellmann  und Oberbürgermeister Frank Ruch berichtet. Bei der Besichtigung des maroden Teilabschnitts habe man sich, vorbehaltlich der Zustimmung der Gemeinderäte, auf dieses Verfahren verständigt. „Diese Zustimmung liegt nun aus beiden Orten vor und somit steht einer interkommunalen Zusammenarbeit nichts mehr im Wege. Das wird insbesondere die Radfahrer freuen, die sich bei ihrer Fahrt zum Kiessee über den schlechten Zustand ärgern mussten“, so Ulrich Thomas. Seitdem der Triathlon „die Hölle von Q“ am Ditfurter Kiessee mit dem Schwimmwettkampf startet, ist auch der marode Radweg noch stärker in den Fokus gerückt.

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, konzeptionelle Vorschläge zur Verbesserung der Ordnung und Sauberkeit in der Welterbestadt Quedlinburg zu erarbeiten und im 1. Halbjahr 2019 in den Ausschüssen des Stadtrates zur Diskussion und Abstimmung zu stellen. Dieser vom Stadtrat mehrheitlich angenommene Beschlussantrag der CDU Fraktion soll mit dafür sorgen, die Ordnung und Sauberkeit in Quedlinburg weiter zu verbessern. Fraktionsvorsitzender Ulrich Thomas betonte in seiner Einbringungsrede, dass jeder hilfreiche Vorschlag willkommen sei. Das Spektrum hierbei sei breit gefasst. "Für die Einen sind es fehlende Papierkörbe, Andere ärgerten sich über falsch parkende Autos in der Stadt oder rücksichtslose Radfahrer in der Fußgängerzone", so Thomas wörtlich. Wichtig sei der CDU eine breite Diskussion zu diesem Thema. Deswegen sollen sich auch alle Ausschüsse des Stadtrates an der Beratung beteiligen. Gleichzeitig sind auch alle Einwohner der Stadt aufgefordert, Hinweise für mehr Ordnung und Sicherheit zu geben. 

Stadtrat beschließt Quedlinburger Haushalt

Mit den Stimmen der CDU Fraktion hat der Stadtrat den Haushaltsplan über 45.145.900 Euro für Quedlinburg beschlossen. Fraktionsvorsitzender Ulrich Thomas sprach von einem guten Haushaltsplan, der ohne neue Schulden auskommt. „Auch Dank der gestiegenen Landeszuweisungen durch das neue Finanzausgleichsgesetz des Landes ist dies möglich. Und darüber hinaus investiert die Stadt kräftig in ihre Infrastruktur, wie die Bausubstanz der Häuser sowie in die Sanierung von Straßen. Und dabei gelingt es uns noch, über 1,8 Mio Euro Altschulden abzubauen“, so Ulrich Thomas wörtlich. Dennoch sei es wichtig, die Gewerbesteuereinnahmen weiter zu steigern. Aber nicht durch Steuererhöhungen, wie er betonte sondern durch weitere Ansiedlungen von Unternehmen in der Stadt. „Und dafür brauchen wir zusätzliche Flächen, dafür brauchen wir das geplante Industriegebiet bei Quarmbeck“, forderte er weitere Entwicklungschancen für die Welterbestadt.

Für Unverständnis sorgte SPD Fraktionsvorsitzender Christian Schickardt mit seinem Standpunkt, die SPD könne dem Haushalt nicht zustimmen weil die CDU dies ja unter dem SPD Bürgermeister Brecht auch nicht getan hätte. Leider vergaß er dabei zu erwähnen, dass die CDU seinerzeit zahlreiche Änderungsanträge eingebracht hatte, die aber stets, auch von der SPD, abgelehnt wurden. Und deswegen waren für die CDU die seinerzeitigen Haushaltspläne, die nicht ausgeglichen waren, nicht zustimmungsfähig.

Wer nun wissen möchte, wieviele Änderungsanträge die SPD Fraktion in die aktuellen Haushaltsberatungen eingebracht hat, dem kann gesagt werden:  Nicht einen...

Die in einer gemeinsamen Sitzung aller Ausschüsse der Stadt vorgestellten Pläne für die konzeptionelle Aufwertung des Areals um das ehemalige Freibad "Klietz" werden von der CDU Fraktion unterstützt. Fraktionsvorsitzender Ulrich Thomas begrüßte im Namen seiner Fraktion das Vorhaben."Auch wenn es sich um ein sehr ehrgeiziges Projekt handelt, bei dessen Vollendung man gerne wieder in einem Freibad baden ginge, sehe man gute Chancen zur Umsetzung. Der erste Schritt sieht die Schaffung von Baurecht an diesem Standort vor, welches momentan nicht gegeben ist. Dieses Baurecht ist Vorraussetzung für die Beantragung möglicher und notwendiger Fördermittel. Deswegen wir die CDU Fraktion dem erforderlichen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan am 20. Oktober im Stadtrat seine Zustimmung geben", so Thomas in einer Stellungnahme.

Quedlinburg als Weltkulturerbe Stadt modern und zeitgemäß zu präsentieren ist ein Ziel der CDU Fraktion, insbesondere beim Thema Internet. Deswegen stellte die CDU Fraktion auf der jüngsten Stadtratssitzung den Antrag, auch in den öffentlichen städtischen Gebäude in der Stadt ein freies und kostenloses WLAN für die Quedlinburg und ihre Gäste anzubieten. Mithilfe des Harzer Freifunk Vereines gibt es eine kostengünstige Möglichkeit, dieses Angebot zu realisieren. Fraktionsvorsitzender Ulrich Thomas verwies bei der Einbringung des Antrages im Stadtrat auf die breite Akzeptanz solcher WLAN Netze.So gibt es in der Stadt über 150 so genannter Knotenpunkte, über die der freie Zugang in das Internet möglich ist. Ulrich Thomas dankte insbesondere den Einzelhändlern der Stadt, die als erste diese Idee aufgegriffen und seither diesen Service auf eigene Kosten anbieten. „Das sich nun auch die Stadt Quedlinburg an dieser Initiative beteiligt, sollte für uns selbstverständlich sein“, machte Ulrich Thomas für die CDU Fraktion deutlich. Weiterhin rief er alle Quedlinburg, Gewerbetreibende, Unternehmen, Vereine und Institutionen der Stadt auf, sich auch mithilfe des Harzer Freifunk Vereines an der Bereitstellung eines kostenloses WLAN Netzes zu beteiligen. Denn umso größer die WLAN "Wolke" wird, umso besser funktioniert sie. Die CDU Fraktion dankt insbesondere den Harzern Freifunkern für die Unterstützung! Der Stadtrat stimmte bei nur einer Gegenstimme aus der BFQ Fraktion dem CDU Antrag zu.

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